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Die Katastrophe von Tschernobyl – Bachelor Thesis von Kathrin Kullmann

Die Katastrophe von Tschernobyl wird selbst nach knapp einunddreißig Jahren mit hoch radioaktiver Verseuchung verbunden. Sie ist bis heute die größte nukleare Katastrophe der Geschichte und ein Synonym für Schrecken, Leid und Tod. Die damals in einem Umkreis von dreißig Kilometern errichtete Sperrzone wird heute noch streng überwacht und ist aufrund erhöhter, radioaktiver Strahlung unbewohnbar. Doch auch andere Teile Europas, insbesondere Weißrussland, sind weiterhin von der Katastrophe gezeichnet. Diese Arbeit behandelt die Katastrophe von Tschernobyl und ihre Auswirkungen auf die Umgebung. Dabei wird einerseits der historische Verlauf nachgezeichnet, andererseits wird parallel dazu ein Bericht über den momentanen Zustand der Sperrzone und des Kernkraftwerkes geliefert. Ziel ist es, dem Leser einen Einblick über Ablauf und Folgen der Katastrophe zu geben, insbesondere über die Langzeitfolgen eines GAUs.

Der Inhalt der Publikation ist aufgeteilt in einen historischen Teil, in welchem mithilfe von historischen Fotos in schwarz-weiß ein Gefühl für den Ablauf der Katastrophe vermittelt wird. Anschließend folgt der Reisebericht in die innere und äußere Zone von Tschernobyl, welcher mit dort erstellten Fotos und Texten die Umgebung atmosphärisch beschreibt. Durch das ganze Buch verläuft außerdem ein Zeitprotokoll mit sachlichem Charakter, welches auf einem anderen Papier und Format zwischen den Seiten auftaucht. Es ist nicht zwischen jeder Seite platziert, um den Leser auf manchen Seiten nicht mit zu vielen Informationen auf einmal zu konfrontieren und auch mal Ruhe ins Werk einzubringen. Die sachliche und die „Tagebuch“-Ebene treffen sich auf den letzten Seiten in dieser Publikation und finden einen gemeinsamen Abschluss.

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