Logo: FH Dortmund

ghst_Ins_ / Janis Grewe

ghst_Ins_ //

Online sein, Bestellungen in kürzester Zeit aufgeben oder sich den kompletten Tag ablenken lassen. Wir „klicken“ uns somit durch unser Leben. Während dieser Interaktionen legen wir mit unseren Computermäusen einen immens großen Weg zurück. Dieser beläuft sich fast täglich auf eine Strecke zwischen einem und drei Kilometern.

Das Projekt „ghst_lns_“ zeigt das grafische Zusammenspiel zwischen Mensch und Maus/Compu-ter. Die für uns unbedeutenden Aktionen, die wir digital ausführen, werden parallel mit einem Stift an der Maus aufgezeichnet. Die daraus resultierenden abstrakten Liniengebilde bekommen nun durch das Aufzeichnen eine ganz andere Bedeutung. Sie gewinnen durch das händische Aufzeichnen an Präsenz. Es entsteht eine Originalzeichnung, ein Unikat. Diese Bilder werden jetzt in einen komplett neuen Kontext gesetzt, den der Kunst durch die Überhöhung des Banalen.

Unsere Maus ist zeitgleich unser Stift und die digitalen Bedürfnisse zeichnen unser Bild. In „ghst_lns_“ zeichneten verschiedenste Menschen, bei unterschiedlichsten digitalen Aktivitäten ihr eigenes Linien-Kunstwerk.

Ein Projekt von Janis Grewe, MA Editorial Desig
Teil der Werkschau I / MA Editorial Design im Künstlerhaus Dortmund

Seminar geleitet von Ulrike Brückner: Print is not dead – Post Digital Publishing
(In Kooperation mit Prof. Dr. Lasse Scherffig, KISSD, Köln / Seminar: The Postdigital Condition)

 

 

 

 

Die Bewegungen der Maus (während der ganz alltäglichen Bedienung des Rechners, beispielsweise bei der Bestellung von Schuhen auf Zalando) werden analog aufgezeichnet. Es entsteht eine Originalzeichnung, ein Unikat.
Während der Ausstellung der im Vorfeld produzierten Bilder (siehe unten) konnten die Besucher der Ausstellung auch selbst mit der Maus zeichnen und ihr entstandenes Bild mit nach Hause nehmen.

 

Zu den ausgestellten Bildern wurde ein Katalog gestaltet.

 

Cover des Kataloges und Auswahl an Maus-Zeichnungen aus dem Katalog

 

 

 

 

 

Schreibe einen Kommentar