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THE GRAND TOUR – Eric Wolf

Die Voyager I und II Missionen waren Pioniere ihrer Zeit, gefüllt mit dem Drang der Erforschung und der Frage was uns da draußen im Weltall benachbart. Voyager I ist das weit-entfernteste menschengemachte Objekt im Weltall und beide Satelliten werden ihre Reise unser Sonnensystem zu verlassen und den interstellaren Raum zu betreten fortsetzen und somit die Leistung des NASA Teams nochmal besonders hervorheben.

Dieses Buch soll die Arbeit der Menschen hinter den beiden Missionen würdigen in dem es einigen der historischen Fotos und ihren Geschichten Platz bietet zu wirken. Ich hoffe aber auch, das Weltall-Enthusiasten so fasziniert von dem Thema sind wie ich es bin und hiermit mehr über die Planeten in unserem Sonnensystem erfahren können.

Fließtexte in diesem Buch haben keinen klaren Boden unter sich, so wie es im Weltall durch die Schwerelosigkeit kein klares oben oder unten gibt, ist der Leser gezwungen mit dem Buch zu interagieren und es in verschiedene Richtungen zu drehen, um die Informationen auffassen zu können.

Außerdem spiegeln die kapitelweise breiter werdenden Buchseiten die zunehmende Distanz der Satelliten zu unserem Heimatplanet wieder und verdeutlichen so den Entdeckergeist unserer Menschheit, die das Weltall immer weiter zu erforschen versucht.

Kurze Erfahrungsberichte von Mitarbeitern der Missionen veranschaulichen die positive und einzigartige Arbeitsatmosphäre die NASA für diese Missionen geschaffen hat und erklären dem Betrachter außerdem wie die Informationen die die Satelliten sammeln zu der Erde zurückkehren, denn Informationen werden in Binärcode zurück an die Erde gesendet und Teile der Zitate sind in diesem Sinne verschlüsselt in ihrem Binärcode dargestellt. Weiter greifen sie durch ihre chaotische Anordnung einerseits erneut die Schwerelosigkeit des Weltalls auf, zeigen aber andererseits auch die vorkommenden Kontaktabbrüche der Kommunikation der Satelliten mit der Erde die durch äußere Einflüsse entstehen.

Ein Projekt von Eric Wolf
Seminar, geleitet von Ulrike Brückner: lost, found & collect

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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