Die Briefmarke zwischen analoger Tradition und digitalem Wandel
Die Briefmarke ist weit mehr als ein Nachweis für bezahltes Porto: Auf kleinstem Raum verbindet sie Gestaltung, Geschichte und kulturelle Bedeutung. Doch welche Rolle spielt dieses analoge Medium in einer zunehmend digitalen Welt? Dieser Frage widmet sich die vorliegende Thesis.
Ausgehend von einer persönlichen Briefmarkensammlung untersucht die Arbeit das Zusammenspiel von Farben, Formen, Typografie und Materialität. Sie beleuchtet, wie Drucktechniken, gesellschaftliche Veränderungen und politische Ereignisse die Entwicklung der Briefmarke geprägt haben.
Dabei betrachtet sie die Briefmarke als Kommunikations-, Design- und Sammelmedium. Im Mittelpunkt steht das Spannungsfeld zwischen wirtschaftlicher Effizienz und dem Wunsch, analoge Erlebnisse und die Sammelkultur zu bewahren. Neue Funktionen und Beispiele aus anderen Ländern zeigen, wie die Digitalisierung das kleine Format verändert und neue Möglichkeiten eröffnet.
Interviews ergänzen die Untersuchung um persönliche und fachliche Perspektiven. So geht die Arbeit der Frage nach, wie sich die Briefmarke weiterentwickelt und welchen Platz ihr analoger Kern in einer digitalen Zukunft einnehmen kann.












