O Leben ohne Tun


Über die Politisierung von Schlaf zwischen Zeitdisziplin, Selbstoptimierung und Intimität

O Leben ohne Tun ist ein künstlerisches Buchprojekt über Schlaf und seine politische Dimension. Das Projekt nähert sich dem Schlaf als körperlichem Grundbedürfnis und zugleich als Gegenstand von Kommerz, Selbstoptimierung und gesellschaftlicher Kontrolle. Persönliche, künstlerische und theoretische Perspektiven sowie Materialien aus der Produktwelt rund um Schlaf verbinden sich zu einer assoziativen Erzählung.

Das Buch folgt dem Verlauf einer schlaflosen Nacht von 22 Uhr bis zum Morgen. Mit fortschreitender Zeit verdichtet und überlagert sich die Gestaltung zunehmend und übersetzt so die wachsende Unruhe und Überforderung einer schlaflosen Nacht. Unterschiedliche Leserichtungen greifen dabei Assoziationen zum Liegen und Wachsein auf. Ein weiches, textiles Papier und eingenähte Textseiten aus Baumwolle machen den Buchkörper zum Teil der Erzählung.

Hannah Baumann
MAED, Prof. Lars Harmsen


Fabian Meyer
Preisverleihung: 04.11. / 17:00 / Materna

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