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the sexy hobbit of the hospital in space …

 

The_of_the / In den 20er Jahren des vergangenen Jahrhunderts hat der russische Philologe Wladimir Propp 100 russische Märchen auf ihre Erzählstruktur hin untersucht. Dabei hat er festgestellt, dass alle untersuchten Märchen trotz unterschiedlichen Inhalts dieselbe Struktur aufweisen, die wir auch heute noch in den meisten literarischen und filmischen Erzählungen finden können.

Fasst man die 31 Punkte der Propp’schen Erzählstruktur zusammen, geht es im Grunde immer um folgendes: Ein Protagonist muss eine Aufgabe bewältigen. Ein Antagonist tritt auf, dessen eigene Ziele den Weg des Helden behindern. Im Laufe der Geschichte trifft der Held Verbündete und Gegner, muss Hindernisse überwinden und wird am Ende mit dem Antagonisten konfrontiert, bevor er sein Ziel erreicht. Dieses Phänomen macht es möglich, Charakteristika aus altbekannten, mit immer wiederkehrenden Klischees besetzten Genres zusammenzuwürfeln und aus ihnen aufgrund der gleichbleibenden Handlungsstruktur eine neue, möglichst absurde Geschichte zu formen. Diesen Genremix setze ich in Form eines Stickeralbums um. Das Stickeralbum enthält einen Lückentext, der einen groben Handlungsverlauf skizziert, einen konkreten Inhalt aber erst durch das Füllen der Lücken erhält. Aus vier Genres (Krimi, Science Fiction, Fantasy, Familiengeschichte) können die als Aufkleber gestalteten Charakteristika (Charakter, Ort, Aufgabe, Objekt uvm) zufällig oder bewusst gewählt in die Lücken eingesetzt werden.

Vera Keitmeyer, 5. Semester

 

 

Out of Focus „Wer ist eigentlich die Frau hinten links auf dem Foto, wo will sie hin und woher kommt sie überhaupt?“ Befinden sich solche störenden Personen in einem Bild, fallen sie normalerweise der Bildbearbeitung zum Opfer. Auf diese Weise würden sie nicht nur aus dem Bild, sondern, zumindest für einen Augenblick, aus dem Leben gerissen. Was aber passiert, wenn man stattdessen einen neuen Raum für ungewollte Individuen schafft und sie einmal in den Mittelpunkt stellt? Diesen Gedanken verfolgt das Projekt „out of focus“, welches den heimatlosen Objekten einen neuen Raum schafft. Hinter meinem Projekt „out of focus“ steht die Idee, ungenutzte und ungewollte Bildteile anderweitig zu verwenden, statt sie, wie sonst üblich zu löschen. Für diesen Zweck nehme ich eigene Fotografien und stelle störende Elemente frei. Anschließend werden diese Teile separat gespeichert und auf einer Website zur Verfügung gestellt, sie werden also in die Umwelt entlassen. Nun ist es Aufgabe der anderen Nutzer, den entlassenen Objekten einen neuen Raum zu geben. Wo und wie dies gemacht wird ist völlig freigestellt. Abschließend wurden die neu entstandenen Fotografien wieder zu mir zurück geschickt und in einem Buch gesammelt.

Julian Graf, 4. Semester

Akte über die Aktivitäten der CIA (Verschwörungstheorien). Die Inhalte sind teilweise verschlüsselt und können nur über eine Code-Tabelle entziffert werden.

Martin Mutz, 9. Semester

 

 

Märchenbuch / Katharina Klage, 2. Semester

 

 Hybrid Seminar von Ulrike Brückner

 

 

 

 

 

 

 

Hybrid Seminar von Ulrike Brückner: xxx, x. Semester

100 Poster Battle Ausstellung in der Neuen Sammlung, München

100 Poster Battle / Prof. Lars Harmsen
Alexander Reinhard
Mats Mühle

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