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Was hat das damit zu tun – Bachelor Thesis von Johannes Wildförster

In der vorliegenden Arbeit wurde der Versuch unternommen, das komplexe Thema Kreativität aus der Perspektive eines Gestalters zu erläutern. Das Projekt soll sich einer Definition annähern, die gleichzeitig eine Aufforderung an den Rezipienten beinhaltet. Es soll mit dem Vorurteil aufgeräumt werden, dass Kreativität nur einer gewissen Gruppe vorbehalten ist und erläutert in ausführlichen Beispielen Kreativität als Form der Problemlösung. Desweiteren soll ein Einblick in den Tätigkeitsbereich von kreativen Dienstleistern gegeben werden, damit für den Rezipienten transparent wird, welche Prozesse dem kreativen Arbeiten zugrunde liegen. Um diese Punkte gesellschaftlich relevant präsentieren zu können, werden die verschiedenen Methoden erörtert. Die gesammelten Erkenntnisse in dieser Arbeit wurden exemplarisch auf Plakaten visualisiert und in Form einer (dieser) Ausstellung präsentiert. Um der Erwartungshaltung der sich selbst als nicht-kreativ definierenden Rezipienten zu entsprechen, ist die Formgebung aller verwendeten Medien sehr abstrakt und unkonventionell. Die Konvention der Unverständlichkeit von kreativen Schöpfungen und kreativen Prozessen soll hier vordergründig Ausdruck verliehen werden. Die Ungereimtheiten und Störfaktoren werden in diesem Ausstellungskatalog erörtert, somit wird dem Betrachter transmedial deutlich gemacht, dass eben jeder Mensch ein kreatives Potential in sich trägt und durch die Akzeptanz und Anerkennung der Ausstellung bereits für kreatives Empfinden sensibilisiertwurde. Kreativität soll ihre Mystifizierung verlieren und als relevante Kulturtechnik in der Alltagswelt der Rezipienten etabliert werden. Zu Kreativität und ihrer Förderung, das ist die idealistische Komponente dieser Arbeit, ist eine Form der Problemlösung, zu der man in der Gegenwart der heutigen Möglichkeiten und Anforderungen so lautstark aufrufen muss, wie man nur kann.

Was hat das damit zu tun
Bachelor Thesis von Johannes Wildförster


Betreut durch Prof. Lars Harmsen

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