RUGG MAG
Maximilian Quack

Die Arbeit von Max beschäftigt sich mit der Frage, wie Wert, Zugang und Ausschluss von Wohnraum sichtbar gemacht werden können, wenn Fläche nicht mehr nur als architektonische Größe, sondern als gesellschaftliche Ressource verstanden wird. Mit RUGG entwickelte er ein Magazin in Teppichform, das Daten zu Wohnraumpreisen in eine physische, begehbare Fläche übersetzt. Der Teppich wird dabei zum Träger redaktioneller Inhalte und zugleich zum Symbol für das, worauf man steht, was man sich leisten kann – oder wovon man ausgeschlossen ist.

Indem Quadratmeterpreise, Leerstand und Wertunterschiede direkt auf eine reale Fläche übertragen werden, verschiebt das Projekt die Wahrnehmung von Information: Zahlen werden körperlich erfahrbar. RUGG bewegt sich an der Schnittstelle von Editorial Design, Objekt und sozialer Fragestellung und hinterfragt, welche Inhalte sichtbar werden dürfen – und welche keinen Platz finden. Das Projekt versteht sich als kritischer Kommentar auf die Ökonomisierung von Wohnraum und untersucht, wie gestalterische Mittel genutzt werden können, um abstrakte Systeme von Macht, Besitz und Zugang räumlich erfahrbar zu machen.

MAED Kurs „This is not a Magazine“, Prof. Lars Harmsen

Antonia Stegner
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